Ohne Maklersoftware zum Vergleichen von
verschiedenen Versicherungstarifen kommt kein
Versicherungsmakler mehr weiter. Hier finden Sie eine
Auflistung wichtiger Anbieter des Marktes. Mit einem Klick
auf die dahinter liegende Webseite gelangen Sie zur
Firmenbeschreibung:
Sind Sie Anbieter von
Vergleichsrechner für Versicherungsmakler? Möchten Sie hier
kostenlos gelistet werden? Bitte nutzen Sie
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Dies ist ein Service von acteam interNETional,
dem Dienstleister für Maklerhomepages und
Maklersoftware. Sie brauchen eine
Maklerhomepage? Oder IT-Marketing für
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Gerade vor dem Hintergrund ver Maklerhaftung, also der
Beraterhaftung, ist es unumgänglich, entsprechende Software für
Versicherungsmakler zu nutzen.
Hier finden Sie eine Auswahl verschiedener Anbieter von
online-Vergleichssoftware, die Sie auch zum Einsatz in
Maklerhomepages verwenden können.
Diese Anbieter sind in die acteam-Maklerhomepages bereits
integriert und werden ohne Mehrkosten mit Ihrer
Vermittlernummer aktiviert. Natürlich nur, wenn Sie bei acteam Kunde
sind.
Sie
interessieren sich dafür, ein acteamBASIS oder acteamBASIS PLUS zu bestellen? Dann
klicken Sie am besten auf die vorangestellten Links und Sie
erreichen die jeweilige Produktinformation.
Versicherungssoftware, und das ist Software
für Versicherungsmakler ja, hat verschiedene Ausprägungen und
zeigt verschiedene Modelle. Leider ist nicht einmal der Preis
ein Indiz dafür, wie umfangreich die Software ausgestattet ist,
so unterschiedlich ist die Anbieterlandschaft bei den
Softwarehäusern.
Daher wollen
wir es etwas systematischer angehen. Zunächst ist wichtig, dass
der Umfang sowohl der verschiedene Online-Rechner stimmt, denn
davon hängt ja die Bandbreite ab, über die Sie Ihre Kunden
bedienen können, als auch der Umfang der vergleichenden
Versicherungsgesellschaften, denn nur so kann es einen
Marktüberblick der Versicherungstarife geben.
Doch hier gibt
es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Preis und dem
Umfang der Rechner. Während manche Anbieter eine Vielzahl
verschiedener Rechner anbieten, arbeiten sie aber nur mit einer
Handvoll verschiedener Versicherungsgesellschaften. Andere
wiederum bieten den kompletten Markt an und haben die Tarife
der Risikoträger jeweils eingearbeitet. Und so ist es schon ein
Unterschied, ob man 5 Gesellschaften vergleicht oder 50. Manche
blähen ihre Rechner zudem auf, indem sie von einer Gesellschaft
dann gleich 3 oder mehr verschiedene Tarife anbieten. Das macht
durchaus Sinn, denn der Endkunde sieht am Ende nur auf den
Preis. Und wenn sich das billigste Angebot auf Platz 1 im
Ranking befindet und auf den beiden Folgeplätze weitere Tarife
desselben Versicherers, dann ist davon auszugehen, dass sich
der Kunde die verschiedenen Tarifwerke ansieht und diese auch
vergleicht. Manche Softwareanbieter haben die Möglichkeit
programmiert, eine Auswahl der gerankten Tarife miteinander zu
vergleichen und lassen das Vergleichsergebnis auch ausdrucken.
So kann der Interessent nicht nur Tarifwerke derselben
Versicherungsgesellschaft vergleichen, sondern auch
unterschiedliche Gesellschaften.
Wenn sich der Kunde entschlossen hat, einen
Versicherungsabschluss zu tätigen, dann hat er noch lange keine
Police. Auch hier gibt es unterschiedliche Verfahren, wie er an
eine Police gelangen kann. Da gibt es das System, dass der
Kunde am Ende eines Tariffindungsprozesses eine
Versicherungspolice gekauft hat. Die Vergleichssoftware lässt
diesen Abschluss zu und der Kunde bekommt seine Police nebst
Unterlagen. Bei anderen Anbietern von Vergleichssoftware hat
der Kunde jedoch nur eine Option auf den Tarif erlangt. Der
Makler muss jetzt erst den Antrag an den Versicherer
weiterleiten, bevor überhaupt erst eine Police erstellt werden
kann. Ebenfalls entscheidend für den Anbieter von
Online-Vergleichssoftware ist die Frage, wer den Bestand des
neuen Kunden führt und wessen Kunde es ist. So bietet ein
Anbieter zwei Tarifmöglichkeiten: Bei dem einen Tarif wird der
Antrag an das Softwarehaus gesandt und die Mitarbeiter decken
das Risiko bei einem Versicherer ein. Der dadurch gewonnene
Kunde kann dann mit anderen Versicherungssparten anderweitig
versichert werden, der Kunde ist also im Bestand des Maklers.
Das höherwertige Modell sieht vor, dass der Interessent
ebenfalls online rechnen und vergleichen kann – doch möchte er
einen Vertrag abschließen, so gelangt das Antragsformular zum
Versicherungsmakler, der das dann bei einem Versicherer seiner
Wahl eindecken kann. Aus dem ersten Modell gibt es zudem einen
geringere Maklercourtage, während das zweite Modell ein höheres
monatliches Nutzungsentgelt vorsieht, die Courtage aber
vollständig beim Makler verbleibt.
Es gibt
Modelle, bei denen muss der Versicherungsmakler mit allen
Versicherungsgesellschaften des Vergleichs eine eigenständige
Courtagevereinbarung haben, während er bei einem anderen
Anbieter einem Maklerpool beitritt und es sich dann um das sog.
Poolgeschäft handelt.
Um die
Verträge dann organisieren zu können ist eine Kundenverwaltungssoftware
erforderlich. Diese ist in verschiedenen Programmen in
unterschiedlicher Qualität vorhanden. Doch vor dem Hintergrund
von Offenbarungspflichten und Beraterhaftung ist gerade eine
gute Kundenverwaltung von großer Wichtigkeit. Damit Workflow
auch vernünftig funktioniert, müssen die Verbindungen zwischen
Vergleichssoftware und Kundenverwaltungssoftware reibungslos
und fehlerfrei geschaltet sein. Verwaltungssoftware und
Vertriebssoftware fügen sich oft nahtlos ineinander, so dass
dem Makler dadurch erheblich viel Arbeit erspart bleibt, die er
für die Kundenbetreuung einsetzen kann. Funktioniert dieser
Teil nicht oder gibt es viele Medienbrüche, so hat der
Assekuranzmakler mehr Arbeit mit der Software als mit seinen
Kunden.
Und hat der
Makler dann seinen Versicherungsabschluss gemacht und der
Vertrag wurde policiert, dann muss die daraus folgende
Provisionsabrechnung ebenfalls reibungslos klappen, um nicht
mehr Zeit mit der Suche nach fehlenden Provisionen zu
verbringen, als der Vertrag in 5 Jahren Laufzeit an Courtagen
einbringt.
An dieser
Stelle möchte ich Ihnen einen Makler beschreiben, der dieses
Problem schon seit Jahren löst: Er sagte vor einigen Jahren zu
mir, dass wahrscheinlich 30 Prozent aller Courtagen falsch
berechnet seien. Manchmal bekommt er zuwenig – manchmal aber
auch zuviel Courtage ausgezahlt. Und so hat er darauf
verzichtet, seine Courtagetabellen durchzusehen, weil er
ohnehin in etwa weiß, was er zu bekommen habe. Doch die
Differenz, selbst wenn sie zu seinen Lasten gehen würde, ist
immer noch geringer, als wenn er einen Arbeitskraft einstellen
würde, die ja sämtliche Courtagetabellen nicht nur durchsehen
muss – sie müsse sie vorher ja auch verstehen können. Und das
ist bei den meisten Versicherern fast unmöglich.
Zur Tätigkeit
eines Versicherungsmaklers gehört auch das gesetzlich
vorgeschriebene Beratungsprotokoll, das den Kunden als
Verbraucher schützen soll. Diese umfangreiche Dokumentation des
Beratungsgesprächs macht die Arbeit des Maklers bestimmt nicht
einfacher. Und so beinhaltet die Verwaltungssoftware
Versicherungsmakler auch oft ein Tool für die Dokumentation des
Beratungsprotokolls. Hier ist besonders darauf zu achten, dass
die Protokolle beweiskräftig für mindestens 30 Jahre aufgewahrt
werden können. Also sollten Sie sich sicher sein, dass Ihr
Partner auch 30 Jahre am Markt tätig ist.
In sofern ist
natürlich auch die Vertragsverwaltung so zu wählen, dass sie
voraussichtlich die nächsten 30 Jahre übersteht – und länger.
Denn Ihr Vergleichsprogramm ist ja nur eine momentane
Tarifbeschreibung, die ständigem Wandel unterlegen ist. Welche
Version des Programms zu welchem Zeitpunkt gültig war und vor
allem, was diese Vergleichsprogramme beinhaltet haben, lässt
sich nach 25 und mehr Jahren meist nicht mehr beweisen. Um so
wichtiger ist eine lückenlose Dokumentation der Zahlen und
Werte, die der Vergleichsberechnung zugrunde gelegen
hat.
Bitte bedenken
Sie auch, das jeder Maklerpool
an der einen oder anderen Stelle besondere Vergünstigungen
bietet, die die Maklerpools
voneinander unterscheidet. Wenn Sie also in einem Paket
(Bundle) mehrere Softwarelösungen für Versicherungsmakler
erhalten, dann sind diese oft in der Poolgebühr enthalten. In
sofern haben Sie zwar eine kostenlose Vergleichssoftware – aber
ob diese Lösung am Ende die beste ist, kann nicht bestätigt
werden. Denn meist werden Softwarelösungen nach persönlichen
Verbindungen der beteiligten Personen ausgewählt und nicht
wegen der harmonisch miteinander kommunizierenden
Softwarelösungen.
Der
Versicherungsmakler muss zwar
eineVermögensschadenhaftpflicht-versicherung abschließen, doch
wenn er aus dem Beruf ausscheidet und den Versicherungsbestand
verkauft, dann haftet er trotzdem für seine Beratungen in der
aktiven Zeit. Daher ist neben der richtigen
Vermögensschadenhaftpflicht-versicherung für
Versicherungsmakler auch die richtige Software zu wählen. Eine
umfangreiche Finanzanalyse leistet zwar einen großen Beitrag
für die Haftungsminimierung – sie ersetzt sie aber
nicht.
Sie können
sich zwar kostenlose Maklersoftware wünschen – aber hier kommt
die Rechnung meist nach dem ersten Update, wenn die Software
aktualisiert werden muss, was jedoch nicht heißt, dass es sich
um unseriöse Angebote handelt. Vielmehr hat niemand in der
Versicherungsbranche etwas zu verschenken, so dass Sie vor
kostenloser Verwaltungssoftware die Finger lassen sollten, es
sei denn, Sie kennen alle Vorteile und können mit etwaigen
Nachteilen leben.
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